Holzernte im Hochgebirge mit mobiler Langstreckenseilbahn
In den Graubündner Alpen hat das Unternehmen Candinas SA Multiservis Anfang Mai eine spektakuläre Seilbahn für die Durchforstung eines Schutzwaldes aufgebaut. Der Bau der Seilbahn war die einzige Möglichkeit, Holz zu ernten und ins Tal zu liefern; denn Forststraßen gibt es in diesem Gebirgswald nicht. Die Seilbahn könnte ein Vorreiter für weitere Erntearbeiten im Hochgebirge werden. Dort bleiben die Wälder meist ungenutzt, überaltern und bieten immer weniger Schutz vor Lawinen, Steinschlag und Erdrutschen.
Auch für gebirgserprobte Seilbahnspezialisten wie das Unternehmen Candinas SA Multiservis ist der Hieb in Rabius, einem Dorf der Surselva im oberen Vorderrheintal, ein Holzschlag der Superlative: 2.300 Meter Trassenlänge mit einem Höhenunterschied von 1.000 Metern – vom Tal bis dicht unter die Baumgrenze.
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Die Herzog Bergholztage waren ein voller Erfolg
Hausausstellungen, Maschinenvorführungen, Forstmessen – in diesem Jahr scheint der Terminkalender aus allen Nähten zu platzen. Und dann wagt es die Herzog Forsttechnik AG tatsächlich, für ihre „Bergholztage“ satte 110 Schweizer Franken zu kassieren? Doch halt: Der Tagungsführer verspricht viel mehr, als man bei einer normalen Vorführung erwarten könnte. Im Stile einer Exkursion erlebten rund 360 Teilnehmer vom 14. bis 17. Oktober 2009 Bergholztechnik live, die hochprofessionell vorgeführt wurde. An verschiedenen Einsatzorten zeigte Firma Herzog passende Lösungen, vom Hangharvester bis zur Langstreckenseilanlage.
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